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Europa verschenkt Chancen

Die FASresearch führte eine umfassende Datenerhebung der internationalen Publikationslandschaft rund um COVID-19 im Zeitraum 25. Juli bis 1. August 2020 durch. Insgesamt wurden 11.502 unterschiedliche Artikel aus 2.451 Journalen von 64.827 AutorInnen, in 147 unterschiedlichen Ländern, mit 10.979 unterschiedlichen Institutionszugehörigkeiten, in die Netzwerkanalyse mit aufgenommen.

Beim Kampf gegen die Corona-Pandemie sind europäische Wissenschaftler und Unternehmen durchaus prominent vertreten. Die deutschen Biotechfirmen Biontech und Curevac sowie die britische Oxford University und ihr Partner Astra-Zeneca etwa zählen zu den führenden Impfstoffentwicklern.

Fakt ist, beim Kampf gegen die Corona-Pandemie sind europäische Wissenschaftler und Unternehmen durchaus prominent vertreten. Die deutschen Biotechfirmen Biontech und Curevac sowie die britische Oxford University und ihr Partner Astra-Zeneca etwa zählen zu den führenden Impfstoffentwicklern.

Interessant ist aber, dass die wissenschaftliche Kooperation untereinander und auch mit dem Ursprungsland China trotzdem relativ schwach ausgeprägt ist. Das führt H. Katzmair, Direktor und Gründer der FASresearch vor allem darauf zurück, dass sich Forscher in erster Linie auf etablierte Forschungsstrukturen verlassen. Um in Krisenzeiten schnell neue Verbindungen auf zubauen, sind die Hürden zu hoch.