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Klimapolitik in Österreich zu „zentralistisch“

An der Klimapolitik in Österreich hat sich seit 2013 wenig geändert – trotz neuer Regierung. Das zeigt eine neue
Netzwerkanalyse. Zwischen den zentralen Akteuren und regionalen Initiativen gibt es demnach zu wenig Austausch.
Ein Ausschnitt aus dem Netzwerk der österreichischen Klimapolitik: Ein eng vernetztes Zentrum steht einer Peripherie aus zahlreichen, kaum angebundenen Start-ups, Projekten und Initiativen gegenüber. Von der Wissenschaft ist nur die Universität für Bodenkultur nahe am Zentrum, davon abgesehen findet sich die Klimaforschung in der Peripherie.
"Diese Gewichtung in eng vernetztes Zentrum und wenig vernetzte Peripherie ist in der Netzwerkanalyse nicht willkürlich, sie steht für Machtverhältnisse," sagt Harald Katzmair, Geschäftsführer von FASresearch.