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Was tun gegen den Hass und den Schmerz?

Früher waren die Kirchen und Parteien Orte der Begegnung, wo sich Menschen austauschen konnten. Heute muss die Politik viel mehr dorthin gehen, wo die Probleme liegen, wo es weh tut – und dem Schmerz ins Auge blicken.

"Menschen brauchen mehr als einen Job und finanzielle Mittel, sie wollen auch die Welt verstehen, soziale Bindungen und Anerkennung. Wenn etwas davon nicht funktioniert, kann eine Gesellschaft krank und bitter werden. Der Hass ist auf psychologischer Ebene oft auch ein Schmerzzustand“, beschreibt es der Soziologe Harald Katzmair in einem Kommentar von Julia Ortner in den Vorarlberger Nachrichten.