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Wenn die Onkologie Studie der FAS Wellen schlägt!

Sie ist die weltweit größte öffentlich-private Partnerschaft im Bereich der Life Sciences: Finanziert von der EU-Kommission und dem europäischen Pharma-Dachverband EFPIA will die Innovative Medicines Initiative (IMI) die Voraussetzungen schaffen, dass künftig schneller innovative Medikamente entwickelt werden können. Jetzt hat die IMI einen Bericht vorgelegt: Sie wollte wissen, welche sozio-ökonomischen Effekte ihre Forschungsprojekte haben. Die Bilanz kann sich sehen lassen. IMI-Projekte setzen Maßstäbe. Sie sind ein Instrument, damit wissenschaftliche Spitzentechnologie in Europa zusätzlich Luft zum Atmen hat, denn vieles deutet darauf hin, dass die EU riskiert, zu einem „Importeur von Innovationen“ zu werden. Eine Netzwerkstudie des Instituts FAS Researchhatte am Beispiel der Krebsforschung herausgefunden, dass der gegenseitige wissenschaftliche Austausch von Ländern wie England, Frankreich, Deutschland oder Italien weniger intensiv ist als der Austausch, den jedes dieser Länder für sich mit den USA pflegt. Das Risiko: Gute Ideen und viele neue Projekte „leaken“ von Europa aus in die USA – wo sie ökonomisch verwertet werden. Insofern sind IMI-Projekte essenziell für den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Europa; sie fördern die innereuropäische Vernetzung.

Hier der ganze Artikel "Arzneimittelforschung – Made in Europe"